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Kreditbankenverband: Automobilstandort braucht verlässliche Rahmenbedingungen

  • Autoländer setzen wichtige Impulse für Wettbewerbsfähigkeit und Bürokratieabbau

Berlin, 22. September 2026 – Der Kreditbankenverband begrüßt das gemeinsame Positionspapier von Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen zur Zukunft der deutschen Automobilindustrie. Die drei Autoländer greifen aus Sicht des Verbandes wichtige Voraussetzungen für Investitionen auf: entschlossene Entbürokratisierung, innovations- und investitionsfördernde Standortpolitik, und verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

„Die Transformation der Automobilwirtschaft erfordert erhebliche Investitionen der Unternehmen. Dafür brauchen sie vor allem Planungssicherheit sowie verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen“, sagt Jens Loa, Geschäftsführer des Kreditbankenverbandes.

Die drei Länder fordern unter anderem den Abbau von Berichts- und Dokumentationspflichten, schnellere Genehmigungs- und Förderverfahren sowie den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur. Zugleich wollen sie die Wettbewerbsfähigkeit des Automobilstandorts Deutschland stärken.

Für langfristige Investitionsentscheidungen sind stabile wirtschaftliche Perspektiven und planbare regulatorische Anforderungen von besonderer Bedeutung. Das gilt gerade in einer Branche, die gleichzeitig vor hohen Investitionsbedarfen und einem tiefgreifenden technologischen Wandel steht.

„Finanzierung kann Investitionen ermöglichen. Fehlende Planungssicherheit kann sie aber nicht ausgleichen“, so Loa. „Um eine Investitions- und Wachstumsdynamik zu entfachen, muss der eingeschlagene Pfad der Strukturreformen fortgesetzt und weiter intensiviert werden.“

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Daniel Knellesen

Leiter Kommunikation